Zukunft der ehemaligen Trabrennbahn Dinslaken
Quelle: https://www.zukunft-trabrennbahn.de/projekt.html
Der Pferderennsport hat an Bedeutung verloren, was sich auch in der Nutzung des Trabrennbahn-Areals widerspiegelt. Es ist nicht von einer Wiederbelebung auszugehen, weder in Dinslaken, noch in der weiteren Region. Die Stadt Dinslaken und der Niederrheinische Trabrennverein Dinslaken e.V. haben sich daher einvernehmlich auf eine vorzeitige Auflösung des Pachtvertrages zum Ende des Jahres 2022 verständigt.
Das innenstadtnahe und attraktive Areal wird damit frei. Damit es nicht brach liegt, soll es zum Vorteil der Dinslakener Bürgerinnen und Bürger neugestaltet werden. Es soll insbesondere zur Schaffung bezahlbaren neuen Wohnraums und innenstadtnaher Grünflächen genutzt werden. Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung orientiert sich die Stadt Dinslaken bei ihren Planungen an den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen.
Es handelt sich bei der Entwicklung des Trabrennbahn-Areals um ein städtisches Projekt auf städtischem Grund und Boden. In Zusammenarbeit mit Investoren und privaten Eigentümern/Eigentümergemeinschaften wird vor Ort neue Wohnbebauung entstehen. Nach aktuellem Erkenntnisstand werden die zu veranlassenden Infrastrukturmaßnahmen und einhergehende Planungen über die Grundstücksverkäufe refinanziert werden können. Dies kann aber erst durch eine fundierte Planung bestätigt werden.
Die Dinslakener Bevölkerung soll in ihrer Vielfältigkeit die Möglichkeit bekommen, in diesem neuen Quartier leben zu können. Deswegen wird ein Wohnraumangebot geschaffen werden welches alle Einkommenschichten ansprechen wird. Einen besonderen Fokus legen die Stadt Dinslaken und die DIN FLEG mbH in Abstimmung mit den politischen Vertretern auf die Ermöglichung von Wohnraum für niedrige bis mittlere Einkommensgruppen.
Mit der Entwicklung des Areals war von Beginn an der Anspruch verbunden, einen transparenten und offenen Planungsprozess zu gestalten. So machen die Beteiligungsangebote sowie die Information aller BügerInnen über die Projekt-Website einen großen Teil des Prozesses zur Entwicklung des Trabrennbahn-Areals aus.